
Im Herzen von Weißenfels lieferten wir für die Neugestaltung und Modernisierung der Hauptgeschäftsstelle der Sparkasse Burgenlandkreis nicht nur die Objektplanung, sondern gleichzeitig auch die maßgeschneiderte Brandschutzplanung.
Das Ensemble aus historischem Altbau und moderner Erweiterung stellte hohe Anforderungen an die Abstimmung von Architektur, Nutzung und vorbeugendem Brandschutz.
Durch die klare Gliederung in zwei Brandabschnitte und die Trennung mittels Brandwänden wurde eine sichere und zugleich flexible Gebäudestruktur geschaffen. Drei notwendige Treppenräume gewährleisten kurze und sichere Rettungswege für Mitarbeitende und Besucher. Die großen Nutzungseinheiten erlauben eine zukunftsfähige Anpassung der Flächen, ohne die brandschutztechnischen Anforderungen aus dem Blick zu verlieren. Ergänzend sorgt der anlagentechnische Brandschutz mit Brandmeldeanlage und direkter Aufschaltung zur Feuerwehr für ein hohes Sicherheitsniveau. Ein Brandschutzvorhang im Erdgeschoss unterstützt zusätzlich die kontrollierte Evakuierung.
So verbindet das Projekt moderne Bankarchitektur mit einem ganzheitlichen und leistungsfähigen Brandschutzkonzept.




Mitten im historischen Zentrum von Halle (Saale) wurde dieses denkmalgeschützte Gebäude im Zuge einer umfassenden Sanierung brandschutztechnisch neu bewertet und zukunftsfähig aufgestellt. Der ehemals als Universitätszahnklinik genutzte klassizistische Bau dient heute als Verwaltungsgebäude der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz begleiteten wir das Projekt unter besonderen denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen.
Zwei klar strukturierte Haupttreppenhäuser sichern die vertikale Erschließung sowie die Evakuierung der Nutzungseinheiten. Die historische Gebäudeform und das äußere Erscheinungsbild blieben vollständig erhalten. Durch die Einstufung als Sonderbau konnten gezielte Erleichterungen bei Holzbalkendecken, historischen Fenstern, Türen und Holztreppen realisiert werden. Diese wurden durch ein abgestimmtes Konzept aus organisatorischem und anlagentechnischem Brandschutz kompensiert.
In enger Zusammenarbeit mit dem Prüfingenieur für Brandschutz entstand so ein ausgewogenes Gesamtkonzept, das Sicherheit, Nutzung und Denkmalschutz vereint.






Mit der Sanierung eines leerstehenden Verwaltungsgebäudes aus DDR-Zeiten soll moderner Wohnraum in zentraler Lage entstehen.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz entwickelten wir ein ganzheitliches Brandschutzkonzept nach aktuellen Anforderungen.
Der sechsgeschossige Gebäudeteil wird um ein Staffelgeschoss ergänzt und an den siebengeschossigen Kopfbau angepasst. Die bestehenden Treppenhäuser bleiben erhalten und werden funktional in das neue Nutzungskonzept integriert. Veraltete Aufzugsanlagen weichen modernen, barrierefreien Lösungen.
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die eingeschränkte Anleiterbarkeit durch die Feuerwehr durch bestehende Straßenlaternen und Straßenbahn-Oberleitungen. Durch einen Anleiterversuch konnte eine sichere Evakuierung über Fenster und Balkone des zweiten Rettungsweges nachgewiesen werden.
So entstand ein wirtschaftlich und baulich schlüssiges Brandschutzkonzept für die nachhaltige Umnutzung zum Wohngebäude.

Für die denkmalgerechte Sanierung der Gebäudeteile D und E der Universitätsklinik Halle (Saale) entwickelten wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept, das historische Substanz und moderne Nutzung sicher vereint. Im Fokus standen die komplexen Überschneidungen der Baukörper sowie die besonderen Anforderungen eines denkmalgeschützten Klinikgebäudes.
Künftig nutzen verschiedene Institute die Flächen für Büro-, Aufenthalts- und Laborräume, ergänzt durch neue Technikbereiche für Versorgung, Sicherheitstechnik und Raumklima.
Zentrale Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes waren neue Stahlbetondecken, klar strukturierte Nutzungseinheiten und die Integration notwendiger Treppenhäuser als bauliche Rettungswege. Eine zusätzliche Brandwand verhindert den Brandüberschlag innerhalb des Gesamtkomplexes.
Die bestehende Brandmeldeanlage wurde auf Kategorie I mit Feuerwehraufschaltung erweitert und durch Sicherheitsstromversorgung sowie Sicherheitsbeleuchtung ergänzt. Abgerundet wird das Konzept durch eine neue Brandschutzordnung Teil A–C in enger Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle.





Für die beiden baugleichen Wohnhochhäuser vom DDR-Plattenbau-Typ P2 entwickelten wir im Zuge der energetischen Sanierung neben der gesamten Objektplanung auch eine maßgeschneiderte Brandschutzplanung.
Im Fokus stand die sichere Evakuierung der Bewohner über zwei bauliche Rettungswege – eine besondere Herausforderung, da der verbindende Rettungsgang nur in drei Etagen vorhanden ist. Ergänzend zur neuen Balkonanlage aus Stahlbeton-Fertigteilen entlang der Westfassade wurden gezielte brandschutztechnische Maßnahmen integriert. Durch den Einbau feuerbeständiger Türen in Abstellräumen und Lobby sowie einen zusätzlichen Hinterausgang im Erdgeschoss konnte die Sicherheit entscheidend erhöht werden.
Das Ergebnis ist ein belastbares Brandschutzkonzept für den Sonderbau, das Bestand, Nutzung und Zukunftsfähigkeit vereint.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz entwickeln wir genehmigungsfähige Lösungen, die Sicherheit schaffen und kostenoptimierte Sanierungen verlässlich ermöglichen.






In ruhiger Wohnlage der nördlichen Innenstadt von Halle (Saale) entstand ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit 18 Wohneinheiten in zweiter Reihe.
Durch ein geschicktes und schlüssiges Brandschutzkonzept gelang es uns in unserem siegreichen Wettbewerbsbeitrag, den Neubau unter Einhaltung der Abstandsflächen optimal auszudehnen und einen Entwurf mit maximaler Wohnfläche vorzulegen.
Alle Wonungen sind kreisförmig um ein innenliegendes Treppenhaus organisiert, welches im Brandfall so lange wie möglich rauchfrei gehalten werden kann. Für den vorderen Gebäudeteil kann die Personenrettung im Brandfall durch die Fahrzeuge der Feuerwehr erfolgen, während für den hinteren Baukörper individuelle Anleiterflächen realisiert wurden. Damit erfüllen wir die Vorgaben der Bauordnung schaffen die Grundlage für eine sichere Evakuierung und wirksame Löscharbeiten.
Das Projekt zeigt, wie durch frühzeitige Brandschutzplanung architektonische Qualität und optimale Grundstücksauslastung vereint werden können.



Mit dem sogenenannten „Riesenhaus“ wird ein prägendes Einzeldenkmal aus dem 17. Jahrhundert behutsam saniert und in zeitgemäßen Wohnraum überführt.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz begleiten wir das Projekt mit maßgeschneiderten Lösungen, das den besonderen Anforderungen des sechsgeschossigen, denkmalgeschützten Bestandsgebäudes gerecht wird und und gleichzeitig heutige Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Die komplexe Gebäudestruktur mit Durchfahrt, Mansarddach und massiven Treppenhäusern erforderte präzise Analysen und kreative Lösungen. Durch einen Anleiterversuch konnten bestehende Rettungsfenster trotz begrenzter Abmessungen weiterhin als sichere Rettungswege nachgewiesen werden. Bestehende Holzbalkendecken wurden brandschutztechnisch kompensiert, ohne in die historische Substanz einzugreifen. Vernetzte Rauchwarnmelder sorgen heute für eine schnelle, hausinterne Alarmierung aller Wohneinheiten.
So verbindet das Brandschutzkonzept Sicherheit, Denkmalschutz und moderne Wohnqualität, ohne die Identität des Gebäudes zu beeinträchtigen. Unsere Fachplanung verbindet technisches Know-how mit Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.





Die Hauptgeschäftsstelle Sparkasse Burgenlandkreis hat ihren Sitz in einem barocken Bürgerhaus am Marktplatz in Weißenfels, das in den 1990er Jahren um einen rückwärtigen Neubau entlang der Marktgasse und der Großen Kalandstraße erweitert wurde und neben der Filiale im Erdgeschoss auch Büros und Veranstaltungsräume in den Obergeschossen beherbergt.


Ziel der Umbaumaßnahmen war die Neugestaltung des Erdgeschosses, um ein frisches, zeitgemäßes Ambiente für den Besucherverkehr zu schaffen – verbunden mit einem energetischen wie haustechnischen Update durch die vollständige Erneuerung von Fußbodenheizung, Klimatisierung, Sicherheits- und Kommunikationstechnik sowie der WC-Anlagen. Zudem sollten im Zuge der Neustrukturierung von Funktionsbereichen auch ein Teil der Filialfläche für Fremdvermietungen nutzbar gemacht werden.


Das zentrale frei fließende Raumensemble überrascht mit einer modernen, offenen Deckengestaltung mit einer sichtbaren Installationsebene, die optisch mit allen technischen Einbauten und Leitungen in einem einheitlichen dunklen Farbton zusammen- gefasst wurde. Es entsteht eine großzügige, offene Raumwirkung, die zudem eine leichte Revisionierbarkeit und künftige Anpassung der Haustechnik ermöglicht.


Exponierte Wandflächen wurden mit Designtapeten regionaler Motive gestaltet, die von der Grafikerin Luise Worms exklusiv für das Objekt entworfen wurden und gleichzeitig Namensgeber der einzelnen Räume sind. Eine raumhohe Wandgestaltung sowie die Nachbildung des Sparkassen-Logos aus konservierten Moosen setzen farbliche und gestalterische Highlights.


Der Gestaltungsansatz fasst die unterschiedlichen räumlichen Situationen und baulichen Strukturen zu einem einheitlichen Ganzen zusammen. Dies gelingt durch einheitliche Materialien und Farben sowie das durchgängige Thema des geometrischen „Rahmens“ aus Eichenholz, das sich an Empfang, Kasse, Berater-büros und Einbauregalen wiederfindet.


Als verbindendes Gestaltungselement ziehen sich zwei Leucht-Lianen als dreidimensionale Lichtskulpturen durch das gesamte Raumensemble. Exponierte Bereiche werden durch Ringleuchten fokussiert, kreisrunde Akustik-Elemente runden den abwechslungs-reichen und gleichzeitig ruhigen Gesamteindruck ab.


Der rückwärtige Servicebereich mit seinem einladenden großen Konferenztisch kann außerhalb der Geschäftszeiten für Veranstaltungen an Geschäftspartner der Nachbarschaft vermietet werden. Die Beraterräume wurden hier in autarken, frei im Raum stehenden Boxen untergebracht, die den Gesamtraum erkennbar lassen und ihn gleichzeitig gliedern und auflockern.


Über die offene Teeküche bzw. die Garderobe ist das Backoffice erreichbar – ein Großraumbüro mit Flex-Arbeitsplätzen, Telefon-boxen für entspanntes gemeinsames Arbeiten und anliegenden Einzelbüros für leitende Kollegen.



Nahe des Zentrums an den historischen Franckesche Stiftungen gelegen wurden 12 ursprünglich baugleiche Wohnhochhäuser von verschiedenen Wohnungsgesellschaften saniert.
Mit unserem Beitrag für 2 Häuser der Wohnungsgenossenschaft FROHE ZUKUNFT konnten wir zu einer deutlichen Steigerung der Wohnqualität und zur Stabilisierung der Vermietungssituation beitragen. Das Gebäude wurde vollflächig gedämmt, einzelne Bauteile brandschutzmäßig ertüchtigt und die inneren Erschließungsräume aufgewertet. Die städtebaulich dominanten Baukörper erhielten eine neue Balkonanlage entlang der gesamten Westseite.


Bei der Gestaltung der Ostseite und der Giebelfassaden wurde das Fugenbild der bestehenden geschosshohen Platten aufgegriffen und auf den neuen Außenputz projiziert. Auch in der Tragkonstruktion der vorgestellten Balkonablage ist ursprüngliche Gedanke des modularen Betonfertigteilbaus ablesbar. Farblich ist die gesamte Fassade homogen innerhalb einer Farbfamilie gestaltet.


Der Gebäudesockel erhielt als Neuinterpretation der bauzeitlichen Gestaltung eine Bekleidung aus dunklen, kleinteiligen Glasfliesen. Im Wechselspiel zwischen matten und glänzenden Oberflächen ist hier ebenfalls das Logo des Bauherrn erkennbar.


Die FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG beabsichtigte, im dicht bebauten Paulusviertel ein Wohngebäude in zweiter Reihe
zu errichten.

Unser Entwurf nutzt das ehemals mit Garagen bebaute Grundstück maximal aus und gewann damit den 1. Preis im Wettbewerbsverfahren. Die unterschiedliche Höhenstaffelung des Gebäudes gewährleistet den zweiten Rettungsweg für jede Wohneinheit über Leitern der Feuerwehr, so dass auf die Herstellung einer Umfahrung verzichtet werden konnte.

Somit konnte ein insgesamt 5-geschossiges Wohngebäude mit 18 barrierefrei zugänglichen Wohnungen und einer Tiefgarage mit 22 Stellplätzen entstehen, das alle gesetzten Prämissen des Bauherrn an Belichtung, Begrünung und Privatsphäre erfüllt.

Durch die geschickte Baukörperanordnung ist das freistehende Wohnhaus allseitig von Grün umgeben – mit halböffentlichem Freisitz, Spielplatz sowie auch privaten Terrassen und Gärten.

Jede Wohnung hat einen großzügigen Freisitz als Loggia in den Obergeschossen oder als Terrasse im Erdgeschoss.