Tiny House Visualisierung

Im Rahmen der Studie sollen die Möglichkeiten einer Bebauung des Grundstücks „Am Rosengarten 83-83e“ im Süden von Halle (Saale) mit Tiny Häusern in modularer Bauweise überprüft werden.

Auftraggeberin ist die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG (HWF), die beabsichtigt, auf dem als Wohnbaufläche ausgewiesene Areal ein kleinteiliges, zukunftsfähiges und generationengerechtes Wohnquartier zu entwickeln.

Hauptziel der städtebaulichen Rahmenuntersuchung ist die Prüfung der Umsetzbarkeit des Bauvorhabens unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte.

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2024-21-Zahnmedizin-Campus-Magdeburg-RENDERING-03c5fd09543c42f98455f816bcf1258b

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) hat Ihren Stammsitz in einem 1993 errichteten Bürogebäude im südlichen Stadtrand von Magdeburg.

In diesem Gebäude verfügt die KZV mit derzeit ca. 2.000 m² Büroflächen über mehr Platz als benötigt.

Eine rückläufige Mitarbeiterzahl wie auch veränderte Arbeitsmodelle wie Homeoffice und hybrides Arbeiten verändern die Anforderungen an die Arbeitsplätze der Behörde.

Zusätzlich werden durch Digitalisierung von Akten neue Platzreserven im Untergeschoss frei. Die vorhandenen Büronutzflächen sollen minimiert, neu organisiert sowie teilweise für Fremdvermietung nutzbar gemacht werden.

Mit der Neugestaltung des Stand-ortes sollen hinsichtlich Raumstruktur und Gebäude-Flair moderne Arbeitswelten entstehen. Damit soll auch die Attraktivität der KZV als Arbeitgeber gesteigert werden.

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2023-15-SIKOSA-Magdeburg-Vogelperspektive

Das Studieninstitut für kommunale Verwaltung Sachsen-Anhalt e.V. „SIKOSA“ nutzt als zentrale Bildungsstätte aktuell ein denkmalgeschütztes Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Haupt-bahnhof Magdeburg. Von dem im Jahr 1871-1874 in U-Form errichteten Schulbau sind nach Zerstörungen im 2. Weltkrieg heute nur noch die beiden 3-geschossigen Seitenflügel vorhanden.

Für die zu bedienenden Schülerzahlen sind die Klassenräume zu klein und nicht hinreichend flexibel. Zudem verzeichnet die in den 1990er Jahren sanierte Gebäudesubstanz einen hohen Sanierungsstau und entspricht nicht mehr aktuellen Brandschutzvorgaben.

Aufbauend auf eine fundierte Bestands- und Problemanalyse entwickelte und bewertete unsere Machbarkeitsstudie 4 verschiedenr Lösungsansätze in verschiedenen baulichen Größenordnungen.

Mit der Neuerrichtung eines verbindenden Mittelflügels kann eine städtebauliche Wunde geschlossen und das Grundstück wieder effektiv genutzt werden. In dem entstehenden Bildungscampus können am attraktiven Standort verschiedene kommunale Träger und Verbände unter einem Dach vereint werden.

Durch geschickte Anordnung der Nutzungsbereiche konnten die für Büros und Schulungsräume unterschiedlichen Geschosshöhen mit dem Altbau zu einem barrierfreien Ganzen verbunden werden.

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Das direkt an die Bitterfelder Innenstadt angrenzende Quartier ist auf drei Seiten mit insgesamt 24 baugleichen Platten-Wohnhäusern bebaut, die aufgrund des langjährigen Sanierungsstaus einen hohen Leerstand verzeichnen.

Die jeweils 5-geschossigen Zweispänner haben derzeit keinen Ausgang zum Innenhof und sind untereinander durch einen im Souterrain liegenden Fernwärme-Verteilergang miteinander verbunden.

Unsere Studie untersuchte Vorschläge zur Neuordnung und Aufwertung des Quartiers:

  • Teilrückbau von Blöcken
  • Abstaffelung von Geschossen
  • Schaffung von Durchgängen und Aufwertung des Innenhofs zum öffentlichen „Stadtpark“
  • Zonierung privater, halböffentlicher und öffentlicher Außenbereiche mit Mieter- und
  • Gemeinschaftsgärten
  • Verbindung der Wohnungen mit dem grünen Innenhof
  • Besetzung der freigelassenen Quartiersecke
  • Öffnung der geschlossenen Giebelwände
  • Varianten zur barrierefreien Erschließung durch Aufzüge und Laubengänge
  • Grundrissänderungen zur Schaffung eines bunten Wohnungsmixes einschließlich Maisonette-Lösungen
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Aufbauend auf der Studie werden im 1. Bauabschnitt die elf baugleichen Plattenbau-Wohnblocks der Emil-Obst-Straße umgebaut und modernisiert.

Durch Rückbau zweier Blocks werden drei kompakte Blocks gebildet, die außerdem um zwei Etagen reduziert werden. Einer der beiden dadurch entstehenden Zwischenräume wird als Durchgang in den großen parkähnlichen Innenhof gestaltet. Dabei ist der im Souterrain liegende Fernwärme-Verbindergang zu überqueren, wodurch eine interessante Schwellen- und Übergangssituation entsteht.

Im Zuge der Fassadensanierung werden auch die bestehenden Balkone zurückgebaut und durch tiefere, freistehende und damit wärmebrückenfreie Konstruktionen ersetzt. Die Giebelwände werden durch Fenster belebt, so dass teilweise Tageslichtbäder entstehen. Die ehemals unprätentiösen Hauseingänge werden durch attraktive, adressbildende Windfänge ergänzt. Den Wohnungen im Hochparterre werden Mietergärten zugeordnet.

Durch behutsame Grundrissänderungen wird ein bunter Wohnungsmix von 2- bis 4-Raum-Wohnungen geschaffen.