




1. Preis Einladungswettbewerb
Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen der Thüringer Fernwasserversorgung wurde auf dem Gebiet der ehemaligen Trinkwasseraufbereitungsanlage in Dörtendorf ein neuer Meisterstützpunkt errichtet.
Der Typologie der umliegenden Hofsituationen entsprechend erfolgte die Anordnung aller nötigen Funktionsbereiche (Garagen, Werkstätten, Lager) unter Einbeziehung des vorhandenen Gebäudebestandes um einen zentralen Werkhof.
Der zweigeschossige Neubau beherbergt neben dem Herzstück der Anlage, einem Datenknotenpunkt für das gesamte Versorgungsnetz der Thüringer Fernwasserversorgung, auch die Büroeinheiten und Sanitärbereiche der neuen Meisterbereiche.

Im Süden von Chemnitz entstanden in einem traditionellen Wohngebiet in den Fußstapfen ehemaliger Altbauten zwei baugleiche 5-geschossige Neubauten mit insgesamt 40 Eigentumswohnungen. Die 3- und 4-Raum Wohnungen mit einer Größe von ca. 125 m² sind barrierefrei zugänglich.


Aktuelle Ansprüche an modernes Wohnen wie Flexibilität in der Nutzung, Funktionalität und der Wunsch nach Offenheit, Licht und Bezug zum Außenraum bilden die Grundlage des Entwurfes.





Alle Wohnungen besitzen eine nach Westen ausgerichtete Loggia oder Terrasse. Beide Gebäude sind voll unterkellert und schließen jeweils direkt an eine Tiefgarage an.






Das 1910 im historischen Paulusviertel errichtete Wohnhaus ist ein Kulturdenkmal und wurde grundhaft saniert. Alle Wohnungen erhalten einen Austritt – zum Teil über die wieder hergestellten straßenseitigen Balkone, zum anderen über eine neue hofseitige Balkonanlage. Der kleine Hinterhof wird von einer Mauer zur Nachbarschaft abgegrenzt und gibt Raum für einen kleinen Rückzugsort.






Zielstellung dieser umfangreichen Sanierung war die Qualifizierung und Anpassung des Gebäudes an veränderte Ansprüche durch Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse, Ausstattung sowie die niveaugleiche Erschließung aller Wohnungen. Dafür wurde das Erschließungssystem des Gebäudes grundhaft umgestaltet.
Ein neuer, zentraler Eingang wurde an die Westseite verlegt. Durch den Anbau eines Laubenganges wird der Zugang zu den Wohneinheiten auf jeder Geschossebene ermöglicht. Zwei Treppenhäuser konnten rückgebaut und in Wohnfläche umgewidmet werden. Die beiden anderen Treppenhäuser blieben als Nebenausgänge bestehen und verhindern den unbefugten Zutritt zum Laubengang.
Durch die Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse wurden aus ehemals 45 Wohneinheiten nun 33 Wohnungen mit eigenem Balkon, einschließlich einer Gästewohnung im Erdgeschoss.