
Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KZV) hat Ihren Stammsitz in einem 1993 errichteten Bürogebäude im südlichen Stadtrand von Magdeburg.
In diesem Gebäude verfügt die KZV mit derzeit ca. 2.000 m² Büroflächen über mehr Platz als benötigt.
Eine rückläufige Mitarbeiterzahl wie auch veränderte Arbeitsmodelle wie Homeoffice und hybrides Arbeiten verändern die Anforderungen an die Arbeitsplätze der Behörde.
Zusätzlich werden durch Digitalisierung von Akten neue Platzreserven im Untergeschoss frei. Die vorhandenen Büronutzflächen sollen minimiert, neu organisiert sowie teilweise für Fremdvermietung nutzbar gemacht werden.
Mit der Neugestaltung des Stand-ortes sollen hinsichtlich Raumstruktur und Gebäude-Flair moderne Arbeitswelten entstehen. Damit soll auch die Attraktivität der KZV als Arbeitgeber gesteigert werden.




Für die denkmalgerechte Sanierung der Gebäudeteile D und E der Universitätsklinik Halle (Saale) entwickelten wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept, das historische Substanz und moderne Nutzung sicher vereint. Im Fokus standen die komplexen Überschneidungen der Baukörper sowie die besonderen Anforderungen eines denkmalgeschützten Klinikgebäudes.
Künftig nutzen verschiedene Institute die Flächen für Büro-, Aufenthalts- und Laborräume, ergänzt durch neue Technikbereiche für Versorgung, Sicherheitstechnik und Raumklima.
Zentrale Maßnahmen des vorbeugenden Brandschutzes waren neue Stahlbetondecken, klar strukturierte Nutzungseinheiten und die Integration notwendiger Treppenhäuser als bauliche Rettungswege. Eine zusätzliche Brandwand verhindert den Brandüberschlag innerhalb des Gesamtkomplexes.
Die bestehende Brandmeldeanlage wurde auf Kategorie I mit Feuerwehraufschaltung erweitert und durch Sicherheitsstromversorgung sowie Sicherheitsbeleuchtung ergänzt. Abgerundet wird das Konzept durch eine neue Brandschutzordnung Teil A–C in enger Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle.





Eine ehemalige Landwirtschaftsschule wurde durch die Altenburger Wohnungsgenossenschaft AWG zu einem neuen Zuhause für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen umgebaut und erweitert.
Als vollstationäre Einrichtung gewährleistet die Lebenshilfe Altenburg e.V. hier eine intensive 24-Stunden-Betreuung in individuell möblierten Einzel-Appartements, individuelle und gemeinschaftliche Förder- und Beschäftigungsangebote sowie eine Tagespflege.


Verwaltung und Personalräume sowie ein Teilhabezentrum sind im Erdgeschoss des Altbaus untergebracht, in den oberen Geschossen befinden sich barrierearme Wohnungen für den freien Wohnungsmarkt und für Klienten im ambulant betreuten Wohnen. Dafür wurden die Grundrisse neu organisiert und Balkone an den Giebeln ergänzt.




Die Pflegeeinrichtung mit Appartements und offenen Gemeinschaftsbereichen befindet sich in einem 3-geschossigen Neubau. Große rückwärtige Gemeinschaftsterrassen ermöglichen mit einer offenen Treppe gleichzeitig den Zugang zum großzügigen Garten.

Der Neubau wurde aus Kalksandstein errichtet und mit einer vorgesetzten Holzfassade verkleidet. Die unterschiedlichen Grade der Vor-Verwitterung der einzelnen Holzplanken geben dem Haus einen warmen, lebendigen Charakter. Zur Terrasse hin gehen die Planken in einen lockeren Verbund über, was ein interessantes Licht-Schattenspiel im halboffenen Innenraum erzeugt.


Beide Gebäudeteile liegen auf einheitlichem Fußbodenniveau und werden durch einen Verbinderbau mit Aufzug barrierefrei erschlossen.