Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)

Studie zur Plattenbau-Sanierung

Das Entwurfskonzept zur Sanierung verfolgt das Ziel, den seriellen Wohnungsbau architektonisch aufzuwerten und zugleich seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren. Zentrales Gestaltungselement ist eine neu vorgestellte Balkonanlage aus Sichtbeton, die den Baukörper als raumbildende Klammer umfasst und eine neue Fassadenidentität schafft.

Die horizontale Balkonstruktur greift die Typologie des Bestands auf und interpretiert sie zeitgemäß neu. An den Giebelseiten verstärkt die Betonstruktur die räumliche Geschlossenheit des langgestreckten Baukörpers und überformt die ursprüngliche Fragmentierung.

Die Hauptfassade erhält einen warmen Sand- und Beigeton, ergänzt durch helle Fensterfaschen und zurückhaltend akzentuierte Treppenhausbereiche. Farbige Akzente in Brombeerrot – unter anderem an Eingängen und Aufzugstürmen – knüpfen an den Bestand an und stärken die Identität. Balkonbrüstungen in warmen Ocker-Gelbtönen runden das harmonische, moderne Gesamtbild ab.

Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)

Vom Betonklassiker zum modernen Wohnblock
Studie zur Neugestaltung von Fassaden, Balkonen und Aufzügen

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Unser Entwurf für den fünfgeschossigen P2-Plattenbau in Halle (Saale) verbindet hohe architektonische Qualität mit Wirtschaftlichkeit und zeitgemäßem Wohnkomfort. Im Zentrum stehen die Fassadensanierung, die Integration neuer Balkone und die Erweiterung durch barrierearme Aufzüge. Durch einen strategischen Rückbau einzelner Gebäudeteile entsteht ein attraktiver Reihenhauscharakter, der die Belichtung verbessert und Dachterrassen für die oberen Wohnungen ermöglicht. Gleichzeitig werden skalierbare Grundrisse geschaffen, die flexibel auf unterschiedliche Wohnbedarfe reagieren.

Die neuen Eingangsbereiche bieten großzügige, sichere und barrierearme Zugänge sowie innenliegende Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen und Rollatoren. Die geplanten Aufzüge integrieren sich harmonisch in die Treppenkerne und erhöhen die Attraktivität für Mehrgenerationenwohnen.

Balkone als vorgestellte Stahlkonstruktionen mit integrierten Pflanzflächen verbessern die Wohnqualität und lockern die Fassade auf. Ein modernes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sorgt für Energieeffizienz, während großformatige Fenster und farbliche Akzente die Gebäudeästhetik aufwerten.

Die Sanierung setzt auf Nachhaltigkeit durch den Erhalt der Tragstruktur, gedämmte Dächer, vorbereitete Photovoltaikflächen und begrünte Dachflächen zur Förderung der Biodiversität. Alle Maßnahmen zielen auf einen effizienten Ressourceneinsatz, Kosteneinsparungen und die Steigerung der Wohnattraktivität ab. So entsteht ein zukunftsfähiges, soziales und ökologisches Vorzeigeprojekt im urbanen Kontext.

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reusenweg-halle-wettbewerbsentwurf-sanierung-wohnungsbau-perspektive-innenraum
perspektive kugelweg_Variante A

Nördlicher Saalplatz zwischen Saale und „Alte Bibel“
Ideenwettbewerb

Das markante bewegte Gelände des an der Saale gelegenen Areals im Herzen der Stadt Bernburg (Saale) bietet sowohl Hürden hinsichtlich der Barrierefreiheit als auch Potential als Verknüpfungspunkt innerhalb der Berg- und Talstadt.

Der aktuell abgeschiedene Park der hinaufführenden Bibelterrassen wird in das Wettbewerbsareal integriert und somit erlebbar für Touristen und Bewohner der Stadt. Die aktuell vorhandene Trennung zwischen Parkanlage und Stadtraum wird aufgelöst, ohne auf die wichtige Abgrenzung zum Saalplatz zu verzichten.

Die straßenseitigen Baukörper empfinden die Terrassierung der Geländestruktur nach, sodass eine Staffelung auch von der Stadtseite sichtbar ist. Begrünte Sockelzonen spiegeln den Charakter des rückwärtigen Grüns wider.

Ansicht-Strassenfassade
eg-im-lageplan
perspektive marktbrücke_saalplatz_Variante A
2017-19 Grüne Mitte (1)
2017-19 Grüne Mitte (4)

Die FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG beabsichtigte, im dicht bebauten Paulusviertel ein Wohngebäude in zweiter Reihe
zu errichten.

2017-19 Grüne Mitte (2)

Unser Entwurf nutzt das ehemals mit Garagen bebaute Grundstück maximal aus und gewann damit den 1. Preis im Wettbewerbsverfahren. Die unterschiedliche Höhenstaffelung des Gebäudes gewährleistet den zweiten Rettungsweg für jede Wohneinheit über Leitern der Feuerwehr, so dass auf die Herstellung einer Umfahrung verzichtet werden konnte.

2017-19 Grüne Mitte (3)

Somit konnte ein insgesamt 5-geschossiges Wohngebäude mit 18 barrierefrei zugänglichen Wohnungen und einer Tiefgarage mit 22 Stellplätzen entstehen, das alle gesetzten Prämissen des Bauherrn an Belichtung, Begrünung und Privatsphäre erfüllt.

2017-19 Grüne Mitte (5)

Durch die geschickte Baukörperanordnung ist das freistehende Wohnhaus allseitig von Grün umgeben – mit halböffentlichem Freisitz, Spielplatz sowie auch privaten Terrassen und Gärten.

2017-19 Grüne Mitte (6)

Jede Wohnung hat einen großzügigen Freisitz als Loggia in den Obergeschossen oder als Terrasse im Erdgeschoss.

2012-12 Meisterstützpunkt Dörtendorf (1)
2012-12 Meisterstützpunkt Dörtendorf (2)
2012-12 Meisterstützpunkt Dörtendorf (3)
2012-12 Meisterstützpunkt Dörtendorf (4)
2012-12 Meisterstützpunkt Dörtendorf (5)

1. Preis Einladungswettbewerb

Im Zuge der Umstrukturierungsmaßnahmen der Thüringer Fernwasserversorgung wurde auf dem Gebiet der ehemaligen Trinkwasseraufbereitungsanlage in Dörtendorf ein neuer Meisterstützpunkt errichtet.

Der Typologie der umliegenden Hofsituationen entsprechend erfolgte die Anordnung aller nötigen Funktionsbereiche (Garagen, Werkstätten, Lager) unter Einbeziehung des vorhandenen Gebäudebestandes um einen zentralen Werkhof.

Der zweigeschossige Neubau beherbergt neben dem Herzstück der Anlage, einem Datenknotenpunkt für das gesamte Versorgungsnetz der Thüringer Fernwasserversorgung, auch die Büroeinheiten und Sanitärbereiche der neuen Meisterbereiche.