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Diese schöne Wohnanlage aus den 1950er Jahren steht exemplarisch für einen anspruchsvollen Massenwohnungsbau der DDR und ist heute als Denkmalbereich geschützt. Die neoklassizistisch geprägten Gebäude bilden eine offene, durchgrünte Struktur und führen damit reformorientierte städtebauliche Ideen des frühen 20. Jahrhunderts fort.

Unsere Planung wird die bereits erfolgten Sanierungen im Viertel fortsetzen, die den historischen Charakter erfolgreich bewahrt und gleichzeitig zeitgemäße Wohnqualitäten geschaffen haben.

Die Gebäudehülle, Treppenhäuser und Wohnungen sowie alle Sanitär- und Elektroinstallationen werden umfassend erneuert, während Eingriffe in die Substanz auf ein Minimum reduziert bleiben. Bestehende Wohnungs- und Innentüren werden erhalten, Grundrisse nur gezielt angepasst – zugunsten großzügigerer Bäder, Küchen und zusammengelegter Wohneinheiten. Neue Balkone werden ausschließlich hofseitig ergänzt, so dass das straßenseitige Erscheinungsbild unverändert bleibt.

Besonderes Augenmerk liegt auf der detailgetreuen Wiederherstellung: Holzfenster mit bauzeittypischen Profilen, originalgetreue Farbkonzepte sowie der Einsatz traditioneller Materialien aus der bauzeitlichen Produktpalette. Grundlage aller Maßnahmen ist eine restauratorische Befundung, die den sensiblen Umgang mit Putzflächen, Fassadengliederungen und architektonischen Details sicherstellt.

Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)

Studie zur Plattenbau-Sanierung

Das Entwurfskonzept zur Sanierung verfolgt das Ziel, den seriellen Wohnungsbau architektonisch aufzuwerten und zugleich seinen ursprünglichen Charakter zu bewahren. Zentrales Gestaltungselement ist eine neu vorgestellte Balkonanlage aus Sichtbeton, die den Baukörper als raumbildende Klammer umfasst und eine neue Fassadenidentität schafft.

Die horizontale Balkonstruktur greift die Typologie des Bestands auf und interpretiert sie zeitgemäß neu. An den Giebelseiten verstärkt die Betonstruktur die räumliche Geschlossenheit des langgestreckten Baukörpers und überformt die ursprüngliche Fragmentierung.

Die Hauptfassade erhält einen warmen Sand- und Beigeton, ergänzt durch helle Fensterfaschen und zurückhaltend akzentuierte Treppenhausbereiche. Farbige Akzente in Brombeerrot – unter anderem an Eingängen und Aufzugstürmen – knüpfen an den Bestand an und stärken die Identität. Balkonbrüstungen in warmen Ocker-Gelbtönen runden das harmonische, moderne Gesamtbild ab.

Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)
Wettbewerb Weidenkätzchenweg Halle (Saale)

Vom Betonklassiker zum modernen Wohnblock
Studie zur Neugestaltung von Fassaden, Balkonen und Aufzügen

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Unser Entwurf für den fünfgeschossigen P2-Plattenbau in Halle (Saale) verbindet hohe architektonische Qualität mit Wirtschaftlichkeit und zeitgemäßem Wohnkomfort. Im Zentrum stehen die Fassadensanierung, die Integration neuer Balkone und die Erweiterung durch barrierearme Aufzüge. Durch einen strategischen Rückbau einzelner Gebäudeteile entsteht ein attraktiver Reihenhauscharakter, der die Belichtung verbessert und Dachterrassen für die oberen Wohnungen ermöglicht. Gleichzeitig werden skalierbare Grundrisse geschaffen, die flexibel auf unterschiedliche Wohnbedarfe reagieren.

Die neuen Eingangsbereiche bieten großzügige, sichere und barrierearme Zugänge sowie innenliegende Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Kinderwagen und Rollatoren. Die geplanten Aufzüge integrieren sich harmonisch in die Treppenkerne und erhöhen die Attraktivität für Mehrgenerationenwohnen.

Balkone als vorgestellte Stahlkonstruktionen mit integrierten Pflanzflächen verbessern die Wohnqualität und lockern die Fassade auf. Ein modernes Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sorgt für Energieeffizienz, während großformatige Fenster und farbliche Akzente die Gebäudeästhetik aufwerten.

Die Sanierung setzt auf Nachhaltigkeit durch den Erhalt der Tragstruktur, gedämmte Dächer, vorbereitete Photovoltaikflächen und begrünte Dachflächen zur Förderung der Biodiversität. Alle Maßnahmen zielen auf einen effizienten Ressourceneinsatz, Kosteneinsparungen und die Steigerung der Wohnattraktivität ab. So entsteht ein zukunftsfähiges, soziales und ökologisches Vorzeigeprojekt im urbanen Kontext.

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Tiny House Visualisierung

Im Rahmen der Studie sollen die Möglichkeiten einer Bebauung des Grundstücks „Am Rosengarten 83-83e“ im Süden von Halle (Saale) mit Tiny Häusern in modularer Bauweise überprüft werden.

Auftraggeberin ist die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG (HWF), die beabsichtigt, auf dem als Wohnbaufläche ausgewiesene Areal ein kleinteiliges, zukunftsfähiges und generationengerechtes Wohnquartier zu entwickeln.

Hauptziel der städtebaulichen Rahmenuntersuchung ist die Prüfung der Umsetzbarkeit des Bauvorhabens unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte.

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perspektive kugelweg_Variante A

Nördlicher Saalplatz zwischen Saale und „Alte Bibel“
Ideenwettbewerb

Das markante bewegte Gelände des an der Saale gelegenen Areals im Herzen der Stadt Bernburg (Saale) bietet sowohl Hürden hinsichtlich der Barrierefreiheit als auch Potential als Verknüpfungspunkt innerhalb der Berg- und Talstadt.

Der aktuell abgeschiedene Park der hinaufführenden Bibelterrassen wird in das Wettbewerbsareal integriert und somit erlebbar für Touristen und Bewohner der Stadt. Die aktuell vorhandene Trennung zwischen Parkanlage und Stadtraum wird aufgelöst, ohne auf die wichtige Abgrenzung zum Saalplatz zu verzichten.

Die straßenseitigen Baukörper empfinden die Terrassierung der Geländestruktur nach, sodass eine Staffelung auch von der Stadtseite sichtbar ist. Begrünte Sockelzonen spiegeln den Charakter des rückwärtigen Grüns wider.

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Mit der Sanierung eines leerstehenden Verwaltungsgebäudes aus DDR-Zeiten soll moderner Wohnraum in zentraler Lage entstehen.

Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz entwickelten wir ein ganzheitliches Brandschutzkonzept nach aktuellen Anforderungen.

Der sechsgeschossige Gebäudeteil wird um ein Staffelgeschoss ergänzt und an den siebengeschossigen Kopfbau angepasst. Die bestehenden Treppenhäuser bleiben erhalten und werden funktional in das neue Nutzungskonzept integriert. Veraltete Aufzugsanlagen weichen modernen, barrierefreien Lösungen.

Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die eingeschränkte Anleiterbarkeit durch die Feuerwehr durch bestehende Straßenlaternen und Straßenbahn-Oberleitungen. Durch einen Anleiterversuch konnte eine sichere Evakuierung über Fenster und Balkone des zweiten Rettungsweges nachgewiesen werden.

So entstand ein wirtschaftlich und baulich schlüssiges Brandschutzkonzept für die nachhaltige Umnutzung zum Wohngebäude.

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Mit dem sogenenannten „Riesenhaus“ wird ein prägendes Einzeldenkmal aus dem 17. Jahrhundert behutsam saniert und in zeitgemäßen Wohnraum überführt.

Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz begleiten wir das Projekt mit maßgeschneiderten Lösungen, das den besonderen Anforderungen des sechsgeschossigen, denkmalgeschützten Bestandsgebäudes gerecht wird und und gleichzeitig heutige Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Die komplexe Gebäudestruktur mit Durchfahrt, Mansarddach und massiven Treppenhäusern erforderte präzise Analysen und kreative Lösungen. Durch einen Anleiterversuch konnten bestehende Rettungsfenster trotz begrenzter Abmessungen weiterhin als sichere Rettungswege nachgewiesen werden. Bestehende Holzbalkendecken wurden brandschutztechnisch kompensiert, ohne in die historische Substanz einzugreifen. Vernetzte Rauchwarnmelder sorgen heute für eine schnelle, hausinterne Alarmierung aller Wohneinheiten.

So verbindet das Brandschutzkonzept Sicherheit, Denkmalschutz und moderne Wohnqualität, ohne die Identität des Gebäudes zu beeinträchtigen. Unsere Fachplanung verbindet technisches Know-how mit Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.

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In ruhiger Wohnlage der nördlichen Innenstadt von Halle (Saale) entstand ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit 18 Wohneinheiten in zweiter Reihe.

Durch ein geschicktes und schlüssiges Brandschutzkonzept gelang es uns in unserem siegreichen Wettbewerbsbeitrag, den Neubau unter Einhaltung der Abstandsflächen optimal auszudehnen und einen Entwurf mit maximaler Wohnfläche vorzulegen.

Alle Wonungen sind kreisförmig um ein innenliegendes Treppenhaus organisiert, welches im Brandfall so lange wie möglich rauchfrei gehalten werden kann. Für den vorderen Gebäudeteil kann die Personenrettung im Brandfall durch die Fahrzeuge der Feuerwehr erfolgen, während für den hinteren Baukörper individuelle Anleiterflächen realisiert wurden. Damit erfüllen wir die Vorgaben der Bauordnung schaffen die Grundlage für eine sichere Evakuierung und wirksame Löscharbeiten.

Das Projekt zeigt, wie durch frühzeitige Brandschutzplanung architektonische Qualität und optimale Grundstücksauslastung vereint werden können.

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Als erfahrene Brandschutzplaner haben wir die brandschutztechnische Ertüchtigung dieses Wohnhochhauses in Hermsdorf erfolgreich umgesetzt.

Aufgabe war die Erfüllung der Schutzziele der Thüringer Bauoordnung – also ein umfassender Gefahrenabwehrschutz für Bewohner und Einsatzkräfte.

Die Maßnahme umfasste die Optimierung der Außenhülle, risikoorientierte Sanierung, die Schaffung sicherer Rettungswege sowie den Rauch- und Wärmeabzug.

Wir koordinierten Objektplanung, Genehmigungen und Umsetzung zu einer normkonformen Lösung. Die abgeschlossene Ertüchtigung erfüllt zuverlässig das Schutzziel und erhöht die Sicherheit deutlich.

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Das direkt an die Bitterfelder Innenstadt angrenzende Quartier ist auf drei Seiten mit insgesamt 24 baugleichen Platten-Wohnhäusern bebaut, die aufgrund des langjährigen Sanierungsstaus einen hohen Leerstand verzeichnen.

Die jeweils 5-geschossigen Zweispänner haben derzeit keinen Ausgang zum Innenhof und sind untereinander durch einen im Souterrain liegenden Fernwärme-Verteilergang miteinander verbunden.

Unsere Studie untersuchte Vorschläge zur Neuordnung und Aufwertung des Quartiers:

  • Teilrückbau von Blöcken
  • Abstaffelung von Geschossen
  • Schaffung von Durchgängen und Aufwertung des Innenhofs zum öffentlichen „Stadtpark“
  • Zonierung privater, halböffentlicher und öffentlicher Außenbereiche mit Mieter- und
  • Gemeinschaftsgärten
  • Verbindung der Wohnungen mit dem grünen Innenhof
  • Besetzung der freigelassenen Quartiersecke
  • Öffnung der geschlossenen Giebelwände
  • Varianten zur barrierefreien Erschließung durch Aufzüge und Laubengänge
  • Grundrissänderungen zur Schaffung eines bunten Wohnungsmixes einschließlich Maisonette-Lösungen
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Aufbauend auf der Studie werden im 1. Bauabschnitt die elf baugleichen Plattenbau-Wohnblocks der Emil-Obst-Straße umgebaut und modernisiert.

Durch Rückbau zweier Blocks werden drei kompakte Blocks gebildet, die außerdem um zwei Etagen reduziert werden. Einer der beiden dadurch entstehenden Zwischenräume wird als Durchgang in den großen parkähnlichen Innenhof gestaltet. Dabei ist der im Souterrain liegende Fernwärme-Verbindergang zu überqueren, wodurch eine interessante Schwellen- und Übergangssituation entsteht.

Im Zuge der Fassadensanierung werden auch die bestehenden Balkone zurückgebaut und durch tiefere, freistehende und damit wärmebrückenfreie Konstruktionen ersetzt. Die Giebelwände werden durch Fenster belebt, so dass teilweise Tageslichtbäder entstehen. Die ehemals unprätentiösen Hauseingänge werden durch attraktive, adressbildende Windfänge ergänzt. Den Wohnungen im Hochparterre werden Mietergärten zugeordnet.

Durch behutsame Grundrissänderungen wird ein bunter Wohnungsmix von 2- bis 4-Raum-Wohnungen geschaffen.