
Im Rahmen der Studie sollen die Möglichkeiten einer Bebauung des Grundstücks „Am Rosengarten 83-83e“ im Süden von Halle (Saale) mit Tiny Häusern in modularer Bauweise überprüft werden.
Auftraggeberin ist die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG (HWF), die beabsichtigt, auf dem als Wohnbaufläche ausgewiesene Areal ein kleinteiliges, zukunftsfähiges und generationengerechtes Wohnquartier zu entwickeln.
Hauptziel der städtebaulichen Rahmenuntersuchung ist die Prüfung der Umsetzbarkeit des Bauvorhabens unter Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte.






Ideenwettbewerb
Nördlicher Saalplatz zwischen Saale und „Alte Bibel“
Das markante bewegte Gelände des an der Saale gelegenen Areals im Herzen der Stadt Bernburg (Saale) bietet sowohl Hürden hinsichtlich der Barrierefreiheit als auch Potential als Verknüpfungspunkt innerhalb der Berg- und Talstadt.
Der aktuell abgeschiedene Park der hinaufführenden Bibelterrassen wird in das Wettbewerbsareal integriert und somit erlebbar für Touristen und Bewohner der Stadt. Die aktuell vorhandene Trennung zwischen Parkanlage und Stadtraum wird aufgelöst, ohne auf die wichtige Abgrenzung zum Saalplatz zu verzichten.
Die straßenseitigen Baukörper empfinden die Terrassierung der Geländestruktur nach, sodass eine Staffelung auch von der Stadtseite sichtbar ist. Begrünte Sockelzonen spiegeln den Charakter des rückwärtigen Grüns wider.




Mit der Sanierung eines leerstehenden Verwaltungsgebäudes aus DDR-Zeiten soll moderner Wohnraum in zentraler Lage entstehen.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz entwickelten wir ein ganzheitliches Brandschutzkonzept nach aktuellen Anforderungen.
Der sechsgeschossige Gebäudeteil wird um ein Staffelgeschoss ergänzt und an den siebengeschossigen Kopfbau angepasst. Die bestehenden Treppenhäuser bleiben erhalten und werden funktional in das neue Nutzungskonzept integriert. Veraltete Aufzugsanlagen weichen modernen, barrierefreien Lösungen.
Besondere Herausforderungen ergaben sich durch die eingeschränkte Anleiterbarkeit durch die Feuerwehr durch bestehende Straßenlaternen und Straßenbahn-Oberleitungen. Durch einen Anleiterversuch konnte eine sichere Evakuierung über Fenster und Balkone des zweiten Rettungsweges nachgewiesen werden.
So entstand ein wirtschaftlich und baulich schlüssiges Brandschutzkonzept für die nachhaltige Umnutzung zum Wohngebäude.


In ruhiger Wohnlage der nördlichen Innenstadt von Halle (Saale) entstand ein fünfgeschossiges Wohngebäude mit 18 Wohneinheiten in zweiter Reihe.
Durch ein geschicktes und schlüssiges Brandschutzkonzept gelang es uns in unserem siegreichen Wettbewerbsbeitrag, den Neubau unter Einhaltung der Abstandsflächen optimal auszudehnen und einen Entwurf mit maximaler Wohnfläche vorzulegen.
Alle Wonungen sind kreisförmig um ein innenliegendes Treppenhaus organisiert, welches im Brandfall so lange wie möglich rauchfrei gehalten werden kann. Für den vorderen Gebäudeteil kann die Personenrettung im Brandfall durch die Fahrzeuge der Feuerwehr erfolgen, während für den hinteren Baukörper individuelle Anleiterflächen realisiert wurden. Damit erfüllen wir die Vorgaben der Bauordnung schaffen die Grundlage für eine sichere Evakuierung und wirksame Löscharbeiten.
Das Projekt zeigt, wie durch frühzeitige Brandschutzplanung architektonische Qualität und optimale Grundstücksauslastung vereint werden können.



Mit dem sogenenannten „Riesenhaus“ wird ein prägendes Einzeldenkmal aus dem 17. Jahrhundert behutsam saniert und in zeitgemäßen Wohnraum überführt.
Als Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz begleiten wir das Projekt mit maßgeschneiderten Lösungen, das den besonderen Anforderungen des sechsgeschossigen, denkmalgeschützten Bestandsgebäudes gerecht wird und und gleichzeitig heutige Sicherheitsanforderungen erfüllen.
Die komplexe Gebäudestruktur mit Durchfahrt, Mansarddach und massiven Treppenhäusern erforderte präzise Analysen und kreative Lösungen. Durch einen Anleiterversuch konnten bestehende Rettungsfenster trotz begrenzter Abmessungen weiterhin als sichere Rettungswege nachgewiesen werden. Bestehende Holzbalkendecken wurden brandschutztechnisch kompensiert, ohne in die historische Substanz einzugreifen. Vernetzte Rauchwarnmelder sorgen heute für eine schnelle, hausinterne Alarmierung aller Wohneinheiten.
So verbindet das Brandschutzkonzept Sicherheit, Denkmalschutz und moderne Wohnqualität, ohne die Identität des Gebäudes zu beeinträchtigen. Unsere Fachplanung verbindet technisches Know-how mit Erfahrung im Umgang mit denkmalgeschützter Bausubstanz.




Das direkt an die Bitterfelder Innenstadt angrenzende Quartier ist auf drei Seiten mit insgesamt 24 baugleichen Platten-Wohnhäusern bebaut, die aufgrund des langjährigen Sanierungsstaus einen hohen Leerstand verzeichnen.
Die jeweils 5-geschossigen Zweispänner haben derzeit keinen Ausgang zum Innenhof und sind untereinander durch einen im Souterrain liegenden Fernwärme-Verteilergang miteinander verbunden.
Unsere Studie untersuchte Vorschläge zur Neuordnung und Aufwertung des Quartiers:
- Teilrückbau von Blöcken
- Abstaffelung von Geschossen
- Schaffung von Durchgängen und Aufwertung des Innenhofs zum öffentlichen „Stadtpark“
- Zonierung privater, halböffentlicher und öffentlicher Außenbereiche mit Mieter- und
- Gemeinschaftsgärten
- Verbindung der Wohnungen mit dem grünen Innenhof
- Besetzung der freigelassenen Quartiersecke
- Öffnung der geschlossenen Giebelwände
- Varianten zur barrierefreien Erschließung durch Aufzüge und Laubengänge
- Grundrissänderungen zur Schaffung eines bunten Wohnungsmixes einschließlich Maisonette-Lösungen




Aufbauend auf der Studie werden im 1. Bauabschnitt die elf baugleichen Plattenbau-Wohnblocks der Emil-Obst-Straße umgebaut und modernisiert.
Durch Rückbau zweier Blocks werden drei kompakte Blocks gebildet, die außerdem um zwei Etagen reduziert werden. Einer der beiden dadurch entstehenden Zwischenräume wird als Durchgang in den großen parkähnlichen Innenhof gestaltet. Dabei ist der im Souterrain liegende Fernwärme-Verbindergang zu überqueren, wodurch eine interessante Schwellen- und Übergangssituation entsteht.
Im Zuge der Fassadensanierung werden auch die bestehenden Balkone zurückgebaut und durch tiefere, freistehende und damit wärmebrückenfreie Konstruktionen ersetzt. Die Giebelwände werden durch Fenster belebt, so dass teilweise Tageslichtbäder entstehen. Die ehemals unprätentiösen Hauseingänge werden durch attraktive, adressbildende Windfänge ergänzt. Den Wohnungen im Hochparterre werden Mietergärten zugeordnet.
Durch behutsame Grundrissänderungen wird ein bunter Wohnungsmix von 2- bis 4-Raum-Wohnungen geschaffen.




Mit der energetischen Sanierung der zwei 11-geschossigen Hochhäuser P2 setzt die GWG Halle-Neustadt mbH ein starkes Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Wohnqualität.
Ein neues, zentrales und barrierearmes Eingangsgebäude verbindet beide Häuser und schafft ein klares, einladendes Entree. Das begrünte Dach und die sanft geführte Rampe unterstreichen den nachhaltigen und nutzerfreundlichen Ansatz.
Im Eingangsbereich sind von außen zugängliche Fahrradabstellräume integriert, die den Alltag der Bewohner spürbar erleichtern. Im Inneren ergänzen zusätzliche Abstellräume das funktionale Konzept sinnvoll.
Herzstück des neuen Foyers ist der mittig angeordnete Concierge, der Orientierung bietet und Begegnung ermöglicht. Farbig beschichtete Lochblechpaneele an Wänden und Decken verleihen dem Raum eine lebendige, moderne Atmosphäre. So entsteht ein Eingangsbereich, der nicht nur verbindet, sondern Identität stiftet und willkommen heißt.




Durch den Bauherren war der Umbau der bestehenden Souterrain Wohnung mit einer Wohnfläche von ca. 65 m² in Halle Kröllwitz gewünscht.
Nach dem Rückbau von alten Putzlagen, nicht tragenden Innenwänden und alten Fußbodenaufbauten erfolgte der schrittweise Wiedereinbau der neuen Elemente.
Um einen räumlichen Bezug zum nach Süden ausgerichteten Vorgarten zu erreichen, wurde ein Teilbereich auf das Niveau der Souterrain- Wohnung gebracht, so dass ein kleiner privater Außenraum entstanden ist.
Neben dem Einbau von neuen, denkmalgerechten Holzfenstern erfolgte der Neuaufbau des Fußbodens mit Fußbodenheizung. Ein ehemaliger Abstellraum wurde zum neuen, innen liegenden Bad umfunktioniert. Alte Türen wurden fachgerecht aufgearbeitet, fehlende Türblätter in Anlehnung neu gebaut. Das neue Parkett wurde durch großformatige Fliesen in Küche und Bad ergänzt.



Nahe des Zentrums an den historischen Franckesche Stiftungen gelegen wurden 12 ursprünglich baugleiche Wohnhochhäuser von verschiedenen Wohnungsgesellschaften saniert.
Mit unserem Beitrag für 2 Häuser der Wohnungsgenossenschaft FROHE ZUKUNFT konnten wir zu einer deutlichen Steigerung der Wohnqualität und zur Stabilisierung der Vermietungssituation beitragen. Das Gebäude wurde vollflächig gedämmt, einzelne Bauteile brandschutzmäßig ertüchtigt und die inneren Erschließungsräume aufgewertet. Die städtebaulich dominanten Baukörper erhielten eine neue Balkonanlage entlang der gesamten Westseite.


Bei der Gestaltung der Ostseite und der Giebelfassaden wurde das Fugenbild der bestehenden geschosshohen Platten aufgegriffen und auf den neuen Außenputz projiziert. Auch in der Tragkonstruktion der vorgestellten Balkonablage ist ursprüngliche Gedanke des modularen Betonfertigteilbaus ablesbar. Farblich ist die gesamte Fassade homogen innerhalb einer Farbfamilie gestaltet.


Der Gebäudesockel erhielt als Neuinterpretation der bauzeitlichen Gestaltung eine Bekleidung aus dunklen, kleinteiligen Glasfliesen. Im Wechselspiel zwischen matten und glänzenden Oberflächen ist hier ebenfalls das Logo des Bauherrn erkennbar.

Eine ehemalige Landwirtschaftsschule wurde durch die Altenburger Wohnungsgenossenschaft AWG zu einem neuen Zuhause für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen umgebaut und erweitert.
Als vollstationäre Einrichtung gewährleistet die Lebenshilfe Altenburg e.V. hier eine intensive 24-Stunden-Betreuung in individuell möblierten Einzel-Appartements, individuelle und gemeinschaftliche Förder- und Beschäftigungsangebote sowie eine Tagespflege.


Verwaltung und Personalräume sowie ein Teilhabezentrum sind im Erdgeschoss des Altbaus untergebracht, in den oberen Geschossen befinden sich barrierearme Wohnungen für den freien Wohnungsmarkt und für Klienten im ambulant betreuten Wohnen. Dafür wurden die Grundrisse neu organisiert und Balkone an den Giebeln ergänzt.




Die Pflegeeinrichtung mit Appartements und offenen Gemeinschaftsbereichen befindet sich in einem 3-geschossigen Neubau. Große rückwärtige Gemeinschaftsterrassen ermöglichen mit einer offenen Treppe gleichzeitig den Zugang zum großzügigen Garten.

Der Neubau wurde aus Kalksandstein errichtet und mit einer vorgesetzten Holzfassade verkleidet. Die unterschiedlichen Grade der Vor-Verwitterung der einzelnen Holzplanken geben dem Haus einen warmen, lebendigen Charakter. Zur Terrasse hin gehen die Planken in einen lockeren Verbund über, was ein interessantes Licht-Schattenspiel im halboffenen Innenraum erzeugt.


Beide Gebäudeteile liegen auf einheitlichem Fußbodenniveau und werden durch einen Verbinderbau mit Aufzug barrierefrei erschlossen.