2017-19 Grüne Mitte (1)
2017-19 Grüne Mitte (4)

Die FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG beabsichtigte, im dicht bebauten Paulusviertel ein Wohngebäude in zweiter Reihe
zu errichten.

2017-19 Grüne Mitte (2)

Unser Entwurf nutzt das ehemals mit Garagen bebaute Grundstück maximal aus und gewann damit den 1. Preis im Wettbewerbsverfahren. Die unterschiedliche Höhenstaffelung des Gebäudes gewährleistet den zweiten Rettungsweg für jede Wohneinheit über Leitern der Feuerwehr, so dass auf die Herstellung einer Umfahrung verzichtet werden konnte.

2017-19 Grüne Mitte (3)

Somit konnte ein insgesamt 5-geschossiges Wohngebäude mit 18 barrierefrei zugänglichen Wohnungen und einer Tiefgarage mit 22 Stellplätzen entstehen, das alle gesetzten Prämissen des Bauherrn an Belichtung, Begrünung und Privatsphäre erfüllt.

2017-19 Grüne Mitte (5)

Durch die geschickte Baukörperanordnung ist das freistehende Wohnhaus allseitig von Grün umgeben – mit halböffentlichem Freisitz, Spielplatz sowie auch privaten Terrassen und Gärten.

2017-19 Grüne Mitte (6)

Jede Wohnung hat einen großzügigen Freisitz als Loggia in den Obergeschossen oder als Terrasse im Erdgeschoss.

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (5)
2012-01 Sperlingsberg Altenburg (7)

Der warme Rotton der lebendigen Putzfassaden kontrastiert mit Sichtbetonelementen, in die eine Bambusstruktur eingegossen ist. Die Erschließungsbereiche sind hell und freundlich und werden durch anthrazitfarbene Fenster und Brüstungen akzentuiert. Der Neubau wurde als KfW 70-Energieeffizienzhaus umgesetzt.  

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (11)
2012-01 Sperlingsberg Altenburg (1)

Im Auftrag der AWG Wohnungsgenossenschaft e.G. Altenburg entstand eine barrierefreie Wohnanlage in Verbindung mit einer neuen Begegnungsstätte. Der Neubau orientiert sich in Kubatur und Geschossigkeit an der umgebenden Bebauung und reagiert durch seinen 3-gliedrigen Baukörper auf die vorhandene städtebauliche Situation am Sperlingsberg. Wesentliches Ziel war die Ausbildung eines anspruchsvollen Auftakts für das gesamte Wohngebiet. 

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (3)
2012-01 Sperlingsberg Altenburg (2)

Die drei 5-geschossigen Baukörper werden über außen liegende, nach Osten bzw. Norden ausgerichtete Laubengänge in allen Geschossen miteinander verbunden. Zwei außen liegende Treppenhäuser mit Aufzügen ermöglichen den barrierefreien Zugang zu allen 52 Wohnungen, die über- wiegend von älteren Menschen genutzt werden. 

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (6)
2012-01 Sperlingsberg Altenburg (4)

Abstellboxen in den Laubengängen bilden Pufferzonen zur belebten Münsaer Straße und gliedern gleichzeitig den Verkehrsraum und die Fassade. Durch den Wechsel von geschlossenen und offenen Räumen entstehen im Laubengang Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, die von den Bewohnern gern angenommen werden und ein gutes Nachbarschaftsklima unterstützen. 

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (8)
2012-01 Sperlingsberg Altenburg (9)

Eine großzügige Begegnungsstätte im Erdgeschoss bildet ein gemeinsames Zentrum für alle Anwohner des Sperlingsberges. 

2012-01 Sperlingsberg Altenburg (10)
2016-14 Scharfensteiner Straße Chemnitz (3)

Im Süden von Chemnitz entstanden in einem traditionellen Wohngebiet in den Fußstapfen ehemaliger Altbauten zwei baugleiche 5-geschossige Neubauten mit insgesamt 40 Eigentumswohnungen. Die 3- und 4-Raum Wohnungen mit einer Größe von ca. 125 m² sind barrierefrei zugänglich.

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Aktuelle Ansprüche an modernes Wohnen wie Flexibilität in der Nutzung, Funktionalität und der Wunsch nach Offenheit, Licht und Bezug zum Außenraum bilden die Grundlage des Entwurfes.

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2016-14 Scharfensteiner Straße Chemnitz (13)

Alle Wohnungen besitzen eine nach Westen ausgerichtete Loggia oder Terrasse. Beide Gebäude sind voll unterkellert und schließen jeweils direkt an eine Tiefgarage an.

2016-14 Scharfensteiner Straße Chemnitz (14)
2014-19 Wielandstraße Halle (01)
2014-19 Wielandstraße Halle (02)
2014-19 Wielandstraße Halle (03)
2014-19 Wielandstraße Halle (04)
2014-19 Wielandstraße Halle (05)

Das 1910 im historischen Paulusviertel errichtete Wohnhaus ist ein Kulturdenkmal und wurde grundhaft saniert. Alle Wohnungen erhalten einen Austritt – zum Teil über die wieder hergestellten straßenseitigen Balkone, zum anderen über eine neue hofseitige Balkonanlage. Der kleine Hinterhof wird von einer Mauer zur Nachbarschaft abgegrenzt und gibt Raum für einen kleinen Rückzugsort.  

2013-34 Niemöllerstraße Gera (01)
2013-34 Niemöllerstraße Gera (02)
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2013-34 Niemöllerstraße Gera (04)
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2013-34 Niemöllerstraße Gera (06)

Zielstellung dieser umfangreichen Sanierung war die Qualifizierung und Anpassung des Gebäudes an veränderte Ansprüche durch Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse, Ausstattung sowie die niveaugleiche Erschließung aller Wohnungen. Dafür wurde das Erschließungssystem des Gebäudes grundhaft umgestaltet. 

Ein neuer, zentraler Eingang wurde an die Westseite verlegt. Durch den Anbau eines Laubenganges wird der Zugang zu den Wohneinheiten auf jeder Geschossebene ermöglicht. Zwei Treppenhäuser konnten rückgebaut und in Wohnfläche umgewidmet werden. Die beiden anderen Treppenhäuser blieben als Nebenausgänge bestehen und verhindern den unbefugten Zutritt zum Laubengang. 

Durch die Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse wurden aus ehemals 45 Wohneinheiten nun 33 Wohnungen mit eigenem Balkon, einschließlich einer Gästewohnung im Erdgeschoss.  

Für diese das Stadtbild prägenden Wohnhochhäuser in Hermsdorf entwickelten wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept zur nachhaltigen Ertüchtigung des Bestands. Die beiden versetzt angeordneten, elfgeschossigen Plattenbauten des Typs P2 Ratio stellten besondere Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz.

Im Fokus stand die sichere Nutzung des Gebäudekomplexes unter Berücksichtigung der vorhandenen Konstruktion aus großformatigen Betonfertigteilen. Bestehende Fassadenaufbauten, Loggien mit WDVS-System sowie die Nutzungsschwerpunkte im Erdgeschoss wurden detailliert analysiert und brandschutztechnisch bewertet. Ziel war es, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, das Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Bestandserhalt miteinander verbindet.

Durch unsere fachplanerische Expertise im Brandschutz konnten wir praxisnahe Lösungen erarbeiten, die den heutigen Anforderungen gerecht werden. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung und Aufwertung des Wohnstandorts in Hermsdorf.

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