



Mit der energetischen Sanierung der zwei 11-geschossigen Hochhäuser P2 setzt die GWG Halle-Neustadt mbH ein starkes Zeichen für Zukunftsfähigkeit und Wohnqualität.
Ein neues, zentrales und barrierearmes Eingangsgebäude verbindet beide Häuser und schafft ein klares, einladendes Entree. Das begrünte Dach und die sanft geführte Rampe unterstreichen den nachhaltigen und nutzerfreundlichen Ansatz.
Im Eingangsbereich sind von außen zugängliche Fahrradabstellräume integriert, die den Alltag der Bewohner spürbar erleichtern. Im Inneren ergänzen zusätzliche Abstellräume das funktionale Konzept sinnvoll.
Herzstück des neuen Foyers ist der mittig angeordnete Concierge, der Orientierung bietet und Begegnung ermöglicht. Farbig beschichtete Lochblechpaneele an Wänden und Decken verleihen dem Raum eine lebendige, moderne Atmosphäre. So entsteht ein Eingangsbereich, der nicht nur verbindet, sondern Identität stiftet und willkommen heißt.




Durch den Bauherren war der Umbau der bestehenden Souterrain Wohnung mit einer Wohnfläche von ca. 65 m² in Halle Kröllwitz gewünscht.
Nach dem Rückbau von alten Putzlagen, nicht tragenden Innenwänden und alten Fußbodenaufbauten erfolgte der schrittweise Wiedereinbau der neuen Elemente.
Um einen räumlichen Bezug zum nach Süden ausgerichteten Vorgarten zu erreichen, wurde ein Teilbereich auf das Niveau der Souterrain- Wohnung gebracht, so dass ein kleiner privater Außenraum entstanden ist.
Neben dem Einbau von neuen, denkmalgerechten Holzfenstern erfolgte der Neuaufbau des Fußbodens mit Fußbodenheizung. Ein ehemaliger Abstellraum wurde zum neuen, innen liegenden Bad umfunktioniert. Alte Türen wurden fachgerecht aufgearbeitet, fehlende Türblätter in Anlehnung neu gebaut. Das neue Parkett wurde durch großformatige Fliesen in Küche und Bad ergänzt.



Nahe des Zentrums an den historischen Franckesche Stiftungen gelegen wurden 12 ursprünglich baugleiche Wohnhochhäuser von verschiedenen Wohnungsgesellschaften saniert.
Mit unserem Beitrag für 2 Häuser der Wohnungsgenossenschaft FROHE ZUKUNFT konnten wir zu einer deutlichen Steigerung der Wohnqualität und zur Stabilisierung der Vermietungssituation beitragen. Das Gebäude wurde vollflächig gedämmt, einzelne Bauteile brandschutzmäßig ertüchtigt und die inneren Erschließungsräume aufgewertet. Die städtebaulich dominanten Baukörper erhielten eine neue Balkonanlage entlang der gesamten Westseite.


Bei der Gestaltung der Ostseite und der Giebelfassaden wurde das Fugenbild der bestehenden geschosshohen Platten aufgegriffen und auf den neuen Außenputz projiziert. Auch in der Tragkonstruktion der vorgestellten Balkonablage ist ursprüngliche Gedanke des modularen Betonfertigteilbaus ablesbar. Farblich ist die gesamte Fassade homogen innerhalb einer Farbfamilie gestaltet.


Der Gebäudesockel erhielt als Neuinterpretation der bauzeitlichen Gestaltung eine Bekleidung aus dunklen, kleinteiligen Glasfliesen. Im Wechselspiel zwischen matten und glänzenden Oberflächen ist hier ebenfalls das Logo des Bauherrn erkennbar.

Eine ehemalige Landwirtschaftsschule wurde durch die Altenburger Wohnungsgenossenschaft AWG zu einem neuen Zuhause für schwerst- und mehrfachbehinderte Menschen umgebaut und erweitert.
Als vollstationäre Einrichtung gewährleistet die Lebenshilfe Altenburg e.V. hier eine intensive 24-Stunden-Betreuung in individuell möblierten Einzel-Appartements, individuelle und gemeinschaftliche Förder- und Beschäftigungsangebote sowie eine Tagespflege.


Verwaltung und Personalräume sowie ein Teilhabezentrum sind im Erdgeschoss des Altbaus untergebracht, in den oberen Geschossen befinden sich barrierearme Wohnungen für den freien Wohnungsmarkt und für Klienten im ambulant betreuten Wohnen. Dafür wurden die Grundrisse neu organisiert und Balkone an den Giebeln ergänzt.




Die Pflegeeinrichtung mit Appartements und offenen Gemeinschaftsbereichen befindet sich in einem 3-geschossigen Neubau. Große rückwärtige Gemeinschaftsterrassen ermöglichen mit einer offenen Treppe gleichzeitig den Zugang zum großzügigen Garten.

Der Neubau wurde aus Kalksandstein errichtet und mit einer vorgesetzten Holzfassade verkleidet. Die unterschiedlichen Grade der Vor-Verwitterung der einzelnen Holzplanken geben dem Haus einen warmen, lebendigen Charakter. Zur Terrasse hin gehen die Planken in einen lockeren Verbund über, was ein interessantes Licht-Schattenspiel im halboffenen Innenraum erzeugt.


Beide Gebäudeteile liegen auf einheitlichem Fußbodenniveau und werden durch einen Verbinderbau mit Aufzug barrierefrei erschlossen.


Die FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG beabsichtigte, im dicht bebauten Paulusviertel ein Wohngebäude in zweiter Reihe
zu errichten.

Unser Entwurf nutzt das ehemals mit Garagen bebaute Grundstück maximal aus und gewann damit den 1. Preis im Wettbewerbsverfahren. Die unterschiedliche Höhenstaffelung des Gebäudes gewährleistet den zweiten Rettungsweg für jede Wohneinheit über Leitern der Feuerwehr, so dass auf die Herstellung einer Umfahrung verzichtet werden konnte.

Somit konnte ein insgesamt 5-geschossiges Wohngebäude mit 18 barrierefrei zugänglichen Wohnungen und einer Tiefgarage mit 22 Stellplätzen entstehen, das alle gesetzten Prämissen des Bauherrn an Belichtung, Begrünung und Privatsphäre erfüllt.

Durch die geschickte Baukörperanordnung ist das freistehende Wohnhaus allseitig von Grün umgeben – mit halböffentlichem Freisitz, Spielplatz sowie auch privaten Terrassen und Gärten.

Jede Wohnung hat einen großzügigen Freisitz als Loggia in den Obergeschossen oder als Terrasse im Erdgeschoss.


Der warme Rotton der lebendigen Putzfassaden kontrastiert mit Sichtbetonelementen, in die eine Bambusstruktur eingegossen ist. Die Erschließungsbereiche sind hell und freundlich und werden durch anthrazitfarbene Fenster und Brüstungen akzentuiert. Der Neubau wurde als KfW 70-Energieeffizienzhaus umgesetzt.


Im Auftrag der AWG Wohnungsgenossenschaft e.G. Altenburg entstand eine barrierefreie Wohnanlage in Verbindung mit einer neuen Begegnungsstätte. Der Neubau orientiert sich in Kubatur und Geschossigkeit an der umgebenden Bebauung und reagiert durch seinen 3-gliedrigen Baukörper auf die vorhandene städtebauliche Situation am Sperlingsberg. Wesentliches Ziel war die Ausbildung eines anspruchsvollen Auftakts für das gesamte Wohngebiet.


Die drei 5-geschossigen Baukörper werden über außen liegende, nach Osten bzw. Norden ausgerichtete Laubengänge in allen Geschossen miteinander verbunden. Zwei außen liegende Treppenhäuser mit Aufzügen ermöglichen den barrierefreien Zugang zu allen 52 Wohnungen, die über- wiegend von älteren Menschen genutzt werden.


Abstellboxen in den Laubengängen bilden Pufferzonen zur belebten Münsaer Straße und gliedern gleichzeitig den Verkehrsraum und die Fassade. Durch den Wechsel von geschlossenen und offenen Räumen entstehen im Laubengang Aufenthalts- und Kommunikationsbereiche, die von den Bewohnern gern angenommen werden und ein gutes Nachbarschaftsklima unterstützen.


Eine großzügige Begegnungsstätte im Erdgeschoss bildet ein gemeinsames Zentrum für alle Anwohner des Sperlingsberges.


Im Süden von Chemnitz entstanden in einem traditionellen Wohngebiet in den Fußstapfen ehemaliger Altbauten zwei baugleiche 5-geschossige Neubauten mit insgesamt 40 Eigentumswohnungen. Die 3- und 4-Raum Wohnungen mit einer Größe von ca. 125 m² sind barrierefrei zugänglich.


Aktuelle Ansprüche an modernes Wohnen wie Flexibilität in der Nutzung, Funktionalität und der Wunsch nach Offenheit, Licht und Bezug zum Außenraum bilden die Grundlage des Entwurfes.





Alle Wohnungen besitzen eine nach Westen ausgerichtete Loggia oder Terrasse. Beide Gebäude sind voll unterkellert und schließen jeweils direkt an eine Tiefgarage an.






Das 1910 im historischen Paulusviertel errichtete Wohnhaus ist ein Kulturdenkmal und wurde grundhaft saniert. Alle Wohnungen erhalten einen Austritt – zum Teil über die wieder hergestellten straßenseitigen Balkone, zum anderen über eine neue hofseitige Balkonanlage. Der kleine Hinterhof wird von einer Mauer zur Nachbarschaft abgegrenzt und gibt Raum für einen kleinen Rückzugsort.






Zielstellung dieser umfangreichen Sanierung war die Qualifizierung und Anpassung des Gebäudes an veränderte Ansprüche durch Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse, Ausstattung sowie die niveaugleiche Erschließung aller Wohnungen. Dafür wurde das Erschließungssystem des Gebäudes grundhaft umgestaltet.
Ein neuer, zentraler Eingang wurde an die Westseite verlegt. Durch den Anbau eines Laubenganges wird der Zugang zu den Wohneinheiten auf jeder Geschossebene ermöglicht. Zwei Treppenhäuser konnten rückgebaut und in Wohnfläche umgewidmet werden. Die beiden anderen Treppenhäuser blieben als Nebenausgänge bestehen und verhindern den unbefugten Zutritt zum Laubengang.
Durch die Umgestaltung der Wohnungsgrößen und Grundrisse wurden aus ehemals 45 Wohneinheiten nun 33 Wohnungen mit eigenem Balkon, einschließlich einer Gästewohnung im Erdgeschoss.
Für diese das Stadtbild prägenden Wohnhochhäuser in Hermsdorf entwickelten wir ein maßgeschneidertes Brandschutzkonzept zur nachhaltigen Ertüchtigung des Bestands. Die beiden versetzt angeordneten, elfgeschossigen Plattenbauten des Typs P2 Ratio stellten besondere Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz.
Im Fokus stand die sichere Nutzung des Gebäudekomplexes unter Berücksichtigung der vorhandenen Konstruktion aus großformatigen Betonfertigteilen. Bestehende Fassadenaufbauten, Loggien mit WDVS-System sowie die Nutzungsschwerpunkte im Erdgeschoss wurden detailliert analysiert und brandschutztechnisch bewertet. Ziel war es, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln, das Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Bestandserhalt miteinander verbindet.
Durch unsere fachplanerische Expertise im Brandschutz konnten wir praxisnahe Lösungen erarbeiten, die den heutigen Anforderungen gerecht werden. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Sicherung und Aufwertung des Wohnstandorts in Hermsdorf.




